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Die Quelle allen Seins - der Ursprung des Lebens...

 

sondern gegen den Strom derer, welchen noch nicht klar geworden ist, dass sie sich irgendwann von der Quelle entfernt haben und deshalb nicht oder besser noch nicht wissen, dass der Weg zurück zum Ursprung letztlich die einzige Alternative für ein glückliches Leben in Fülle, Frieden, Liebe und Geborgenheit darstellt.

Eine Quelle, welche einem Berg entspringt, enthält das reinste und klarste Wasser.

Es fließt von oben nach unten, bahnt sich dabei seinen Weg und ergießt sich am Ende, weit weit entfernt, in den unendlichen Ozean, der fortan immer mehr und mehr von der Quelle gespeist wird.

So ähnlich können wir uns die Quelle allen Seins vorstellen. Sie ist unendlich und versorgt uns ebenso unendlich mit der Lebensenergie, der Liebe.

Diese Quelle ist der unendliche, ewige Geist, welcher alles, was ist, geschaffen hat und weiterhin erschafft und durch den unendlichen Fluss der Lebensenergie erhält.

Ob wir diesen Geist nun Gott nennen oder Vater oder Universum oder anders, spielt überhaupt keine Rolle. Titel und Namen sind Schall und Rauch. Fest steht nur: Es gibt nur einen Geist. Einen absolut bewussten Geist, der alles erschaffen hat und auch weiterhin erschafft.

Aus sich heraus, hat er alles geschaffen, was wir sehen, fühlen, erahnen, denken und uns vorstellen können und auch dass, was wir noch nicht fassen können.

Er hat sämtliche Universen, Dimensionen, Ebenen mit all den darin enthaltenen materiellen und immateriellen Dingen, aus sich selbst heraus erschaffen und lebendig werden lassen. Und all dies ist ebenso ewiglich, wie er selbst.

Das der Mensch und die übrige Natur nicht ewig ist sondern dem Prozess des Werden, Seins und Vergehens unterliegt, ist dazu kein Widerspruch, doch dazu später mehr.

Hier wollen wir einstweilen nur betrachten, was diese Quelle ist bzw. was sie vermag und wie unendlich gütig und barmherzig sie ist.

 

Bewegen wir uns nun zum Anfang, zum Beginn allen Seins, dorthin, wo alles Leben seinen Ursprung hat.

 

Am Anfang war nur der reine Geist, das reine Bewusstsein. Außer diesem Geist, existierte nichts. Irgendwann entschied er sich aus sich heraus neues Leben zu erschaffen. Die Frage nach dem warum habe ich bis jetzt noch nicht beantworten können, allerdings ist dies zum Verständnis des Lebens auch nicht, oder zumindest noch nicht relevant.

Entscheidend ist, dass er eine unendliche Anzahl von Geistweisen aus sich heraus erschaffen hat. Da sie aus seinem Geiste entstammen, haben sie natürlich die gleichen Eigenschaften die der Schöpfergeist, bis auf eine. Diese eine Eigenschaft ist die Omnipräsenz, d.h. das Überallsein. Alles was aus ihm entstanden ist, hat einen Teil seines Geistes und ist somit direkt mit ihm verbunden, so ist er zu jeder “Zeit“ und an jedem „Ort “ anwesend.

Ansonsten haben alle Wesen die Selben Eigenschaften wie er. Ich nenne ihn der Einfachheit halber Gott. Gott bedeutet eigentlich soviel wir Gut und insofern fällt es mir leicht diesen Namen zu benutzen. Aber jeder kann diesen Geist nennen wir er es für passend hält.

Nun, Er schuf also eine unendliche Anzahl von geistigen Wesen, denn die Materie und alles universellen Lebensräume existierten noch nicht.

Alle Wesen sind wie Er, aber sie sind nicht Er. Denn Er ist die All-Einheit, alle Wesen sind jedoch „nur“ Teil der All-Einheit.

Nach unvorstellbar langen Zeiträumen, begannen einige dieser Wesen zu rebellieren, sie wollten ebenso bzw. besser sein als Gott. Sie überzeugten eine ganze Anzahl anderer Geistwesen sich mit ihnen zu verbünden und salopp gesagt, das Vaterhaus zu verlassen um ihr eigenes Reich zu schaffen. Sie wollten ebenso Schöpfer sein und mächtiger sein als ihr Vater.

Allerdings können wir hier Verständnis haben, da sie sich Ihrer nicht bewusst waren und sich auch nicht der Kraft und Macht ihres Schöpfers bewusst waren. Sie waren völlig unbewusst. Doch wo sollte die Reise hingehen? Sie hatten ja nichts als Missgunst und Habgier im Gepäck. Von der Liebe, also vom Leben wussten Sie nichts.

Somit ging die Reise los, das fürchten zu lernen. Sie hatten zwar eine Menge Anhänger doch war ihnen nicht klar, wohin sie gehen konnten.

Da sie nun mal den Weg begonnen hatten, den Weg der Selbsterkenntnis, musste der Schöpfergeist sie ziehen lassen um sich ihrer bewusst zu werden. So schuf Er aus Großmut und Liebe alle Dimensionen, Universen und alle darin enthaltene Materie.

Denn, da sie sich vom Licht entfernten von einen reinen Geistigkeit, wurde ihre Feinstofflichkeit immer groben Ihre Schwingung immer langsamer und dichter, bis sie schließlich so verdichtet waren, dass sie Planeten brauchten, die ebenso verdichtet waren, dass sie sich auf ihnen nieder lassen konnten.

Je nach Schwingungsdichte ließen sie sich auf verschiedenen Planeten nieder. Jene welche am lichtärmsten und verdichtetsten waren, kamen auf die Erde. Auf einen Planeten, der am Ende der Erkenntniskette steht, ein reiner Lernplanet. Will sagen, weiter abwärts geht’s es nicht mehr. Das bedeutet aber auch, dass es nur noch bergauf gehen kann.

Im Laufe von wiederrum unendlich langer Zeit haben wir uns über alle möglichen Formen von leben soweit entwickelt, wie wir jetzt sind. Zum Menschen.

Das bedeutet, dass allein dadurch, dass wir Mensch sind, wir uns schon wieder auf dem Rückweg befinden. Denn zur Rückkehr bedarf es Bewusstsein.

Als Mensch haben wir begonnen, Bewusstsein zu entwickeln.

Wichtig ist jedoch folgendes:

Als die Geistwesen begannen, sich aus dem Vaterhaus zu entfernen, verloren sie immer mehr an Licht, und durch der Liebe entgegengesetzte Handlungen (z.B. Mord, Diebstahl, Verführung anderer, den gleichen Weg zu gehen und sich von zu Hause zu entfernen, Gewalt gegen andere ausüben usw.) und verschatteten sich mehr und mehr, bis schließlich jegliche Erinnerung verblasst war. Und ohne Erinnerung an den Weg den man genommen hat, keine Rückkehr. Somit wäre es unmöglich gewesen wieder nach Hause zurück zu gelangen. In Seiner unendlichen Weisheit und Güte, schuf unser Schöpfer für alle Wesen, welche fort gingen, die sogenannten Seelenhüllen, in welche jedes Geistwesen eingebettet wurde. Diese Seelenhülle zeichnete und zeichnet alles auf, was dieses Wesen erlebt und getan hat. Somit gibt es für jedes Wesen Eine Wegbeschreibung um zurück zu gelangen. Dieser Weg beinhaltet alle Punkte im Leben dieses Wesens, wo es einen Teil seines Lichtes einbüßte. Der Weg zurück geht über diese Punkte, um eben dieses Licht wieder „einzusammeln“. Denn, nur wenn das Geistwesen wieder vollständig im Besitz des gesamten Lichtpotentials ist,kann es wieder durch die Tore in s Vaterhaus Einlass finden. Dies ist der einzig mögliche Schlüssel für jedes Wesen. Jeder muss seinen eigenen Schlüssel mitbringen. Man kann nicht mit dem Schlüssel eines anderen hineingelangen.

Die Seele ist also das dem Menschen übergeordnete Prinzip. Die Seele weiß, wo es für den Menschen langgeht, um bestimmte Erfahrungen zu machen. Diese Erfahrungen ergeben sich aus dem, was der Mensch in den verschiedensten, auch nichtmenschlichen Leben, für Handlungen begangen hat und aus den entsprechenden Motiven.

Habe ich z.B. irgendwann mal Menschen belogen und betrogen, so werde ich mich irgendwann an deren Position befinden und eben diese Erfahrungen, des belogen und betrogen Werdens machen, um diese Dinge wieder zum Ausgleich zu bringen.

Ist der Ausgleich vollzogen, so geht es weiter zur nächsten Erfahrung, bei der ich wieder etwas zu Ausgleich bringen darf usw.

Die Seele entscheidet wann es wohin geht und der Mensch sollte folgen.

Die Seele ist gleichsam der Kapitän eines Schiffes und der Mensch der Steuermann.

Fährt der Steuermann einen anderen Kurs, als der Kapitän angegeben hat, so wird irgendwann der Kapitän mit einer entsprechenden Kurkorrektur eingreifen, damit das Schiff wieder auf den richtigen Kurs kommt.

So etwas können dann z.B. Schicksalsschläge, Unfälle, Krankheiten, Verluste usw. sein, welche dann in Folge den Menschen dazu veranlassen, den Eigen Weg zu überdenken und zu verändern.

Haben wir irgendwann unser Ziel in greifbarer Nähe, wird sich die Seelenhülle auflösen, da wir nur als reiner Geist wieder ins Vater (Mutter)Haus Einlass finden Können.

Die Seele stellt somit die Verbindung zwischen dem Schöpfergeist und dem sich in der Seelenhülle befindenden Wesenskern des reinen Geistwesens dar. Hier können wir uns einmal an das Gleichnis des verlorenen Sohnes erinnern.

Als er loszog, und sich aus dem Vaterhaus entfernte, war er sich seines Lebens und seines Glückes überhaupt nicht bewusst. Erst nach vielen Jahren (Zeiten) der Verirrungen und Verwirrungen, wurde ihm klar, was er aufgegeben hatte, in welcher Glückseligkeit und Sorglosigkeit er aufgewachsen war und welches Unrecht er auf seinen Wegen begangen hatte. Nachdem er dies alles erkannt hat und wieder gut gemacht hatte, kehrte er nach Hause zurück und wurde mit Freuden empfangen.

Denn nun war er sich all der Dinge bewusst und wusste sie zu schätzen.

Dieses Gleichnis des verlorenen Sohnes umschreibt unseren Werdegang.

Diesen Weg müssen wir gehen.

Noch etwas zu Körper, Seele und Geist.

Eigentlich muss es heißen: Körper Geist und Seele.

Im Menschen,dem Körper, wohnt der Geist inne. Dieser Geist, ist das denken des Menschen. Der Wesenskern des einstig reinen Geistwesens, also das was übrig bleibt, wenn der menschliche, Geist, der Körper und die Seelenhülle wegfallen, ist der Teil von uns, welcher ewig lebt und dessen wir uns wieder bewusst werden dürfen, befindet sich in der Seelenhülle und allem übergeordnet ist noch der Schöpfergeist.

Wenn wir also von Körper, Geist und Seele reden, müssen wir uns entscheiden, von welchem Geist wir reden.

In den allermeisten Fällen, ist vom menschlichen Geist die Rede. Also von dem, was rein geistig geschieht (dem Denken). Hier geht es um nicht materielle Inhalte.

Dies ist ein nicht physischer Vorgang.

In jeder Inkarnation kommt auch noch die Psyche hinzu, welche alle relevanten Gefühle beinhaltet, die man in allen möglichen Inkarnationen erlebt hat. Die Seele, also der Kapitän ordnet jeder Psyche die für die aktuelle Inkarnation nötigen Gefühle zu, damit die Lernprozesse auch auf der Gefühlsebene entsprechend gemacht werden können.

Dies liegt zum größten Teil in der dem Bewusstsein nicht zugänglichen Schicht, dem Unterbewusstsein.

Denn wären wir uns aller Dinge, welche wir getan oder erlebt haben bewusst, dann würden wir aus Angst viele Lernprozesse nicht machen wollen, obwohl wir sie brauchen, um wieder heil, also vollkommen zu werden.

 

 

Wenn also von Psyche oder Unterbewusstsein die Rede ist, dann hat dies nichts mit der Seele zu tun.