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Was Gott zusammengefügt hat...

 

Denn, Gott ist in uns allen allgegenwärtig, ebenso wie wir ewig in ihm sind.

Nicht Gott vereint die Menschen, das müssen sie schon selbst tun.

Er jedoch vereinigt sich im  bzw. in den Menschen. Durch diese Vereinigung im Menschen werden zwei Energien miteinander verbunden. Durch die Vereinigung von Samenzelle und Ei entsteht eine Spannung und Anziehungskraft, welche eine Seele in den neu entstehenden Leib hineinzieht.

Zwei Menschen, Mann und Frau stellen einen Körper her und zur Verfügung, in welchen eine Seele einzuziehen vermag.

Gott allein aber, bzw. die Göttliche Lebenskraft,  verbindet Leib und Seele miteinander.

Dadurch nun entsteht menschliches Leben.

Und genau das ist es, was der Mensch nicht trennen (also töten) soll, denn das obliegt nur Gott, dem Schöpfer allen Lebens, allein.

Zum besseren Verständnis: Der Mensch kann nicht das Leben töten, er vermag lediglich die Verbindung zwischen Leib und Seele zu trennen, zu lösen.

Der Mensch soll als Bewahrer des Lebens tätig werden. Wenn der Mensch die für ihn wichtigen Erfahrungen gemacht hat, dann trennt Gott nach seinem Willen Leib und Seele.

Die Seele, sprich das Leben, bleibt erhalten.

Hier greift dann der Ausspruch, dass der Mensch seines Bruders Hüter sein soll.

Auf die Hintergründe werde ich zu gegebener Zeit noch eingehen.

Genau dies ist es, was im Aikido als Lernprozess enthalten ist.

Es ist einfach zu zerstören, zu erschaffen jedoch dauert um ein vielfaches länger.

Ein toter Angreifer kann nicht mehr dazu lernen.

Im Aikido tragen wir dazu bei, dass der Körper des Angreifers heil und lebendig bleibt.

Also tun wir im Aikido Gutes denen, die uns böses tun.